Bereits zum fünften Mal luden der Galerist Curtis Briggs und seine Frau Nina zu „Stories behind the Scenes“ ein. Nachdem sich zunächst alle mit den liebevoll zubereiteten Speisen gestärkt hatten, legte Herr Briggs in seiner unnachahmlichen deutsch-amerikanischen Art los und führte mit kurzweiligen und launigen Geschichten in die Welt der Münchener Musikszene ein. Dort begegnete er schon in den achtziger Jahren dem ersten der illustren Gäste: Harold Faltermeyer.

Beide verbindet eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit, die bis heute anhält. Die Geschichte von Harold Faltermeyer ist gespickt von internationalen Namen, Preisen und Anerkennungen, wie Golden Globe- und Oscar-Nominierungen.

Aber der Abend bot noch einen weiteren Höhe- und Kontrapunkt zu Musik und Münchener Szene. Das war der Auftritt von Lars Ruppel, dreimaliger Deutscher Meister im Poetry Slam. Für alle, die mit diesem Begriff bis dahin nicht viel anfangen können, kommt nachdrückliche Aufklärung. Lars Ruppel hält sich nicht lang mit Erklärungen auf, sondern brilliert mit einer umwerfenden, mitreißenden und zeitkritischen Art zeitgenössischer Lyrik – und beschreibt eindrücklich, wie ihn seine Passion in Schulen und soziale Einrichtungen bringt.

Kein Abend „Stories behind the Scenes“, ohne eine phantastische musikalische Umrahmung. Auch diesmal gelang es Curtis Briggs, etwas Besonderes zu präsentieren. Mit ihrer rauchigen Soulstimme hüllte Maggie Jane die Gäste mit einigen Coverversionen von Welthits und auch einer eigenen Komposition, begleitet von Gitarre und Keyboards, in einen stimmungsvollen Klangteppich ein.