Christa Winter

 

Christa Winter

 

Christa Winters Arbeiten bewegen sich im Beziehungsfeld von Natur, Wissenschaft und Kunst. Sie provoziert Konfrontationen zwischen organischen Formen, kristallinen Strukturen und deren artifiziell verfremdeten Erscheinungsformen. Es entstehen u.a. Assoziationen zu Bereichen der Astronomie wie Planetenformationen, kosmische Weiten, aber auch der Biologie.

Ihre Werke initiieren ein neuartiges Seh- und Wahrnehmungsverhalten in der Kunst. Ihre Arbeiten verlangen danach, von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet zu werden, denn durch die Veränderung des Blickwinkels, der Distanz in Seiten- oder Höhenabständen verändern sich auch die Farben. Jedes Bild beinhaltet ein großes Potenzial an Farbverschiebungen. Verändert der Betrachter seine Position, beginnt die optische Verwandlung der Farbe. Die Pigmente scheinen zu changieren, Übergänge sind fließend. Lichtphänomene steigern die reizvolle Gesamtwirkung.

Seit Jahren zeigt der amerikanische Künstler Frank Stella Interesse an ihrer Arbeit. Es gibt immer wieder wechselseitigen Austausch und Begegnungen in ihren jeweiligen Ateliers. Christa Winter stellt zahlreiche Bezüge zu expressiven Ausdrucksformen und zur kontemplativen Farbfeldmalerei her – sie nimmt Bezug auf die ständige Bewegungen und Metamorphose der Dinge als Entstehungsgesetz der Natur. Christa Winters Arbeiten erinnern daran, dass die Geschichte der Malerei auch immer die Geschichte des Sehens ist und Erkenntnis aus dem Sehen heraus wächst.

 

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Christa Winter, BELILI, Öl und Pigmentdruck auf Leinwand, 130 x 100 cm, 2009

 

 

 

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Christa Winter, NERGAL, Öl und Pigemtdruck auf Leinwand, 160 x 120 cm, 2010